2026 in der Emmaus-KirchengemeindeKirchturm Trinitatiskirche - KiTa Eiserntalstraße - TIBIA - Förderverein Kirchberg - Jugendfreizeit - Zeltlager - Neue Gemeindehütte - Familiengottesdienst HiWaLo - Verabschiedung Jonas - Public Viewing - Neugestaltung HiWaLo - Gottesdienst Himmelfahrt - Verabschiedung Steffen - Ausflug Männersache - Gemeindeversammlung
100 Jahre nach dem Einsturz des KirchturmsEigentlich braucht eine Kirchengemeinde nur alle paar hundert Jahre einen neuen Kirchturm. Nicht so die Eiserfelder: Die bauten 1926/27 innerhalb von zwölf Monaten gleich zwei neue Türme. Das Gotteshaus hatte bis dahin nur ein Türmchen, einen sogenannten Dachreiter. Dafür wurden 14.000 DM gesammelt. Im Spätsommer 1926 begann der Kirchturmbau. Am Freitag, den 5. November 1926 waren die Mauerarbeiten vollendet; nur der hölzerne Helm musste noch auf das 21 Meter hohe Bauwerk aufgesetzt werden. An diesem Abend war Chorprobe im oberen Kirchsaal. Gegen 21:00 Uhr plötzlich ein gewaltiges Krachen und Bersten. Der gesamte neue Turm war eingestürzt. Glücklicherweise fielen die Steinmassen in Richtung Straße, so dass niemand verletzt wurde. Die Ursache des Unglücks war vermutlich eine übereilte Aufmauerung. Die lang entbehrten Glocken waren bereits bestellt- sie sollten das Weihnachtsfest 1926 feierlich einläuten. Im Frühjahr 1927 begannen die Bauarbeiten am Turm erneut. Die zweite Version war stabil und hält bis heute. Allerdings stiegen die Kosten des Bauvorhabens von 35.000 Reichsmark auf 51.000 Reichsmark.
Rüdiger Meyer
Schluss nach 55 Jahren oder die Schließung der Kindertageseinrichtung EiserntalNun haben sich 31. Juli diesen Jahres die Türen der Kindertagesstätte Eiserntal für immer geschlossen. Eröffnet wurde der Kindergarten Eiserntalstraße im Jahr 1971 unter der Trägerschaft der damaligen Ev.-Ref. Kirchengemeinde Eiserfeld. Im Jahre 2008 wurde der Antrag auf Bezuschussung zur U3 Betreuung eingereicht und im Jahre 2009 wurde mit der dieser begonnen. Am 27.9. 2010 wird die Überleitungsvereinbarung zu EkiKS (Evangelische Kindertageseinrichtungen im Kirchenkreis Siegen) in der Kindergartenausschusssitzung vorbereitet und der Kreissynodalvorstand stimmte zu. Am 26.10.2010 entschied das Presbyterium EKiKS beizutreten und beschloss gleichzeitig die Überleitungsvereinbarung für die Kindertageseinrichtungen Eiserntalstr. und Nachtigallweg in der vom Kreiskirchenamt vorliegenden Form. Im Jahre 2012 wurden die Kindertagesstätten Eiserntal und Nachtigallweg EKiKS angegliedert.
Mit Beteiligung der Eltern und einer Fachfirma wurde in den 2010er Jahren das Außengelände der Kindertageseinrichtung Eiserntal neu gestaltet. Mehrmals wurde sie in dieser Zeit renoviert. Im Jahr 2021 sollte eigentlich das 50-jährige Bestehen der Kindertageseinrichtung gefeiert werden. Jedoch wurde das Ereignis wegen Corona erst im Juni 2023 nachgeholt.
Im Frühjahr 2025 wurde öffentlich, dass EkiKS unter anderem die Kindertagesstätte Eiserntal schließen wird. Im Gemeindeleben hat sich die Kindertagesstätte mit Beteiligung von Taufelternabenden und Taufgottesdiensten und an Gemeindefesten, zuletzt 2023 auf der Sandhalde, beteiligt. Rüdiger Meyer
45 Jahre TIBIA
Nach 45 Jahren gemeinsamer Blockflötenarbeit gab TIBIA in der gut besuchten Gosenbacher Kirche ein Jubiläumskonzert, in dem sogar noch zwei Gründungsmitglieder mitspielten.
„Die Chefin“ geht von Bord - Mitgliederversammlung 2026 und neuer Vorstand im Förderverein Kirchberg e.V.Seit fast 25 Jahren besteht der Förderverein Kirchberg Niederschelden e.V. der Emmaus-Kirchengemeinde. Nicht ganz so lange war Andrea Käberich die 1. Vorsitzende und die gute Seele des Fördervereins. In der Mitgliederversammlung vom 20.05.2026 hat sie aus persönlichen Gründen nicht mehr für einen Posten im Vorstand kandidiert. Andrea war seit 2012 im Vorstand des Fördervereins tätig. Auch Simone Frettlöh hat sich aus der Vorstandsarbeit zurückgezogen. Sie war dort seit 2021 tätig. Beiden gilt ein besonderer Dank für ihre ehrenamtliche Tätigkeit und dem Wirken im Förderverein unserer Kirchengemeinde. Bei der Wahl des neuen Vorstands wurde Torsten Wabnitz zum 1. Vorsitzenden gewählt. Er ist schon seit mehreren Jahren im Vorstand tätig und übernimmt nun die Nachfolge von Andrea Käberich. Als „neuen Mann“ im Vorstand begrüßen wir Andreas Hebgen als Kassenwart. Diese Aufgabe hatte bis dato Tanja Schade inne. Sie wurde als 2. Vorsitzende in den Vorstand gewählt. Martin Schumacher bleibt weiterhin Schriftführer.
Wie oben erwähnt, besteht der Förderverein Kirchberg e.V. im nächsten Jahr 25 Jahre. In dieser Zeit konnte der Förderverein die Kinder- und Jugendarbeit, die Chöre und die Erwachsenengruppen in unserer Kirchengemeinde regelmäßig unterstützen. Auch für die Ausstattung unserer Kirche wurden Zuschüsse bereitgestellt. Verteilt über das Jahr organisierten wir eine jährliche Kinderdisco im Gemeindezentrum, das Osterfrühstück vor dem Ostergottesdienst, Kreativnachmittage und Konzerte mit verschiedenen Künstlern. Der Förderverein freut sich über jede Mitarbeit und Unterstützung von weiteren Personen. Ausdrücklich ist auch eine Mitarbeit im Vorstand des Fördervereins erwünscht, damit die Arbeit des Vereins von jüngeren Menschen mit neuen Ideen weitergeführt werden kann. Momentan plant der Vorstand die Veranstaltungen und Aktionen für das Jubiläumsjahr 2027. Egal für welche Mitarbeit oder Mitgliedschaft Sie sich entscheiden, Sie sind in unserem Förderverein Kirchberg Niederschelden e.V. herzlich willkommen. Weitere Informationen über den Förderverein Kirchberg Niederschelden e.V. können Sie auf der Homepage der Emmaus-Kirchengemeinde nachlesen oder Sie beachten die Flyer im Eingangsbereich unserer Kirche.
Sommerfreizeit Griechenland I: 2 Wochen - Unendliche Erinnerungen
In diesem Jahr machten sich unter dem Motto „Siehe, Ich mache Alles neu“, 2 Gruppen aus unserer Gemeinde auf den Weg nach Griechenland. Die erste Gruppe, unter der Leitung von Eva-Lisa Friedrich, startete am Freitag den 17. Juli um 21 Uhr in das große Abenteuer. Mit vollgepackten Koffern und vielen Snacks ging es für uns erstmal los nach Ancona. 18 Stunden Fahrt bis nach Italien, um danach auf die Fähre in Richtung Griechenland zu steigen. Die Vorfreude war riesig. Auch wenn es nicht allen am Anfang leicht fiel sich von der Familie und Freunden zu verabschieden, haben wir das Beste draus gemacht und schon auf der Hinfahrt neue Freundschaften geknüpft und lustige Momente erlebt. Auf der Fähre angekommen hat sich jeder einen Schlafplatz an Deck oder im großen Aufenthaltsraum gesucht. Nach ungefähr 48 Stunden Anreise waren wir dann am Sonntag, den 19. Juli spät abends endlich in Alkyona Beach angekommen. Wir wurden herzlich mit einem kleinen Snack empfangen und haben noch gerade so die Betten bezogen bevor wir dann total erschöpft in unsere Betten gefallen sind.
Um 8 Uhr war die Nacht vorbei. Den Teamern hat es riesigen Spaß gemacht, uns morgens früh mit lauter Musik zu wecken. Denn um 8:30 Uhr stand das Frühstück schon bereit. Und wer zu spät kam, durfte sich ganz freiwillig zum Küchendienst melden ;)
Am Tag haben wir viele Stunden im und am Meer verbracht und die salzige Briese genossen, die uns auf dieser Reise begleitet hat. Wir wurden kreativ, knüpften Armbänder, spielten viele Spiele, wurden sowohl beim Fußball als auch beim Volleyball und Nine Square in the Air sportlich aktiv, haben gelacht und viel miteinander gesungen. Alle zwei bis drei Tage gab es morgens eine Bibelarbeit, die uns mit der diesjährigen Jahreslosung: „Siehe, ich mache alles neu“ (Offenbarung 21,5) vertraut machte. Wir haben gelernt, dass Gott immer bei uns ist, seine Hand über uns hält und viele Dinge in unserem Leben „Neu“ macht. Das wurde uns auch immer wieder bei der Morgenandacht und dem gemeinsamen Abendabschluss bewusst.
Doch nicht nur am Tag gab es reichlich zu erleben, auch abends haben wir oft zusammengesessen, Karaoke gesungen, Spiele gespielt und kleine Wettbewerbe gemacht, durch die wir als Gemeinschaft enger zusammenwachsen konnten und natürlich viel Spaß hatten. Ein besonderes Highlight waren die Eselwanderungen am Strand entlang und der Besuch der kleinen Babykatzen.
Doch nicht nur im Camp hatten wir eine tolle Zeit zusammen, nein, dank unseres coolen Busfahrers Adeel, konnten wir viele schöne Momente auch außerhalb erleben. Wir waren in einem Kloster und lernten dort viel über die griechische Geschichte kennen. Dank des 12 Grad kalten Wassers boten uns die Agia Kori Wasserfälle eine echte Abkühlung und auch Städte wie Paralia, Katerini und Thessaloniki ließen uns in die griechische Kultur eintauchen und boten uns alles von köstlichen griechischen Spezialitäten, bis hin zu kleinen verwunschenen Gassen, die zum Bummeln einluden.
Den Abschluss Gottesdienst am letzten Abend haben wir nochmal in vollen Zügen und bei Meeresrauschen genossen. Am Ende gab es noch einen Segen-Regen, der uns nun mit nach Hause begleitet hat.
Zwei unfassbar Schöne und sonnige Wochen liegen hinter uns und immer noch blicken wir gerne zurück. Wir haben viel zusammen gelacht, erlebt, Momente geteilt und sind zu einer engen Gemeinschaft gewachsen, die uns auch jetzt noch im Alltag begleitet.
Mia Lenée Wissel (Teilnehmerin)
Zeltlager CVJM Eisern
Ein weiteres erfolgreiches Zeltlager ist vorbei. Vom 17.07. bis zum 01.08. schlug der CVJM Eisern seine Zelte erneut auf dem Alten Wissenbacher Sportplatz in der Gemeinde Eschenburg auf. Bereits im Voraus gab es einen kleinen Dämpfer. Aufgrund der Trockenheit wurde ein Feuerverbot ausgesprochen. Damit mussten die Gruppen auf das abendliche Lagerfeuer verzichten. Doch die Gruppen ließen ihre Kreativität spielen und schafften es dennoch mit Kerzen und Terrassenfeuer, eine Lagerfeueratmosphäre zu schaffen.
In der ersten Woche besuchte die Jungenjungschar den Platz. Die 15 Mitarbeiter konnten 45 Jungen im Alter von 7 bis 14 Jahren aus Eisern, Fellinghausen und weiteren Orten begrüßen. Abgerundet wurde die Gruppe mit einem Team aus Kochleuten und Nachtwachen. Das diesjährige Zeltlager stand unter dem Motto „Detektive“. Passend zum Thema überlegten sich die Mitarbeiter ein buntes Programm. So durften die Kinder in verschiedenen Geländespielen, beispielsweise angelehnt an das bekannte Brettspiel „Cluedo“, ihre Fähigkeit zum Lösen von Rätseln und kniffligen Fällen unter Beweis stellen. Zudem konnten die Kinder im Programmpunkt „Basteln und Werken“ ihre Detektivausrüstung um ein selbstgebautes Periskop erweitern. Natürlich durften auch die alljährlichen Klassiker nicht fehlen: Am ersten Abend wurde mit einigen Runden Limbo gestartet. Bei der Lagerolympiade traten die Zelte in den vier Wettbewerben Boccia, Nerf, Fußball und Frisbeegolf gegeneinander an. Wie immer wurden auch dieses Jahr wieder die acht ältesten Teilnehmer beim Nachtorientierungslauf unter der Obhut von einigen Mitarbeitern an einem unbekannten Ort ausgesetzt und sollten mit Karte und Kompass bewaffnet im Dunklen zurück zum Zeltplatz finden, was ihnen in einer überraschend guten Zeit gelang. Auch auf die abendlichen Folgen der Kurzserie, welche die Mitarbeiter jedes Jahr passend zum Lagermotto selbst produzieren, mussten die Kinder nicht verzichten. Diesmal wurde die Geschichte von zwei Detektiven erzählt, die einen Mordfall im Zug aufklären mussten. Ein besonderes Highlight der Woche war die Wanderung in das örtliche Schwimmbad, wo die Kinder und Mitarbeiter sich austoben konnten. In der zweiten Woche starteten die 21 Mädchen der Mädchenjungschar ihre Reise nach „Hollywood“. Wie das Thema schon sagt, drehte sich in dieser Woche alles um die verschiedenen Filmgenres, welche das Thema für den jeweiligen Tag stellten. Von Krimi, über Fantasy, Horror und Action bis zu Romantik-Komödie war alles vertreten. In den Bibelarbeiten ging es um Gottes Handeln rund um Jona. Die Mädchen haben gelernt, dass auf Gott absolut Verlass ist und er uns bedingungslos liebt. Raupe Rosalie hat uns dabei jeden Morgen begleitet.
Im Hollywood-Stil liefen die Mädchen über den roten Teppich zur diesjährigen Premiere. Wie üblich wurden am Sonntag die Eingänge der Zelte gestaltet. Was in der Regel Zeltschilder sind, waren in diesem Jahr bunt bemalte Fußmatten. Zum Krimi-Thema passend mussten die Mädchen bei einem Story-Geländespiel einen kniffligen Fall lösen, während am Fantasy-Tag die aus dem Spiel TDS bekannten Abenteurerinnen und Wächterinnen dem Schatz entgegenjagten. Da aufgrund des Feuerverbotes leider kein Stockbrot gebacken werden konnte, gab es als Alternative leckere Waffeln mit unterschiedlichen Toppings. Mit dem Besuch des Schwimmbades in Eibelshausen und einem schweißtreibenden Nachmittag mit Sportspielen wie u.a. Discgolf und Nerf kam auch die Action nicht zu kurz. Zur Entspannung diente hingegen der Romantik-Wellnessvormittag mit Yoga, einer Traumreise und Gesichtsmasken. Abgerundet wurde dieser Tag von einem sehr andächtigen und berührenden Gebetsabend. Für einen kleinen Schauer am Horrar-Tag sorgte eine Gruselgeschichte am „Lagerfeuer“. Der letzte Tag sollte zum Highlight werden. Die Kinder bekamen die Aufgabe, ein Theaterstück für die große Gala am Abend einzuüben. Der Nachmittag wurde dazu genutzt, Drehbücher zu schreiben, die Szenen einzuüben und Requisiten zusammenzusuchen. Die Kinder sind über sich hinausgewachsen und haben abends die Zuschauer absolut in ihren Bann gezogen und für megagroßes Kino gesorgt. Mit diesen Eindrücken und vielen unvergesslichen Erinnerungen endeten diese Wochen.
Leider ist das Zeltlager schon wieder vorbei. Aber es darf sich bereits auf ein weiteres Zeltlager im kommenden Jahr gefreut werden. Der CVJM Eisern bedankt sich herzlich bei unseren Küchenteams für das absolut leckere Essen und den unermüdlichen Einsatz, bei unseren Bewacherteams, die alle nächtlichen Angriffe auf die Fahne abgewehrt und die Nächte für uns durchgemacht hat, bei allen Mitarbeitenden, die die Zeltager vorbereitet und durchgeführt und so überhaupt erst möglich gemacht haben und bei allen Helferinnen und Helfern, die bei der Organisation und beim Auf- und Abbau des Zeltlagers geholfen haben.
HiWaLo - Noah und die Arche!Anfang Juli feierten Kinder, Eltern und Gäste, an einem Freitagnachmittag, einen kunterbunten Familiengottesdienst. In den Wochen zuvor wurde mit den Kindern die Geschichte von Noah, aus der Bibel (1. Buch Mose (Genesis), in den Kapiteln 6 bis 9) erzählt, gespielt und erlebt.
Nach einer kurzen Begrüßung wurde Frau Christina Fries, nach fast 14 Jahren Kitazugehörigkeit, mit einem riesigen Blumenstrauß, aus unserem Team verabschiedet. @Christina: Wir haben gemeinsam viel erreicht, und erlebt. Dienstlich und menschlich. Du wirst in unseren Herzen bleiben. Herzlichen Dank für deinen unermüdlichen und herausragenden Einsatz an den Kindern, Eltern und Mitarbeitenden! Frau Fries wird beim Träger EKiKS bleiben und in einer anderen Einrichtung, als Sprach-Kita- Fachkraft, weiterhin tätig sein. Dafür wünschen wir ihr alles Gute und Gottes Segen. Dann ging es los... Wir haben erfahren, welche Symbolik der Regenbogen für uns Christen hat. Er symbolisiert den Bund Gottes mit den Menschen nach der Sintflut, ein Versprechen, dass die Erde nie wieder, mit einer solchen Flut zerstört wird. Er steht für Gottes Treue und Versöhnung. Er ist ein Zeichen der Hoffnung und des Neuanfangs, da er nach einem Sturm erscheint und den Optimismus für bessere Zeiten verkörpert. In diesem Sinne, und mit der Gewissheit, das Gott uns niemals verlässt und immer bei uns ist, wurden mit einem Segenslied zum Abschluss des Gottesdienstes, die Schulanfänger 2026 offiziell verabschiedet. Jedes Ende ist auch zugleich ein Neuanfang und so starteten insgesamt 11 Luftballons, mit den besten Wünschen der Eltern für Ihr Kind, in den sonnigen Himmel. Wir wünschen euch und euren Familien alles Gute für den Neustart in der Schule…nicht vergessen: Ihr seid einzigartig, unvergleichlich, ein Wunder Gottes!!! Ein besonderes Give-away, gab es noch für alle Kinder im Anschluss. Butterbrottüten wurden verteilt und das Kommando, zum gemeinsamen Konfetti und Luftschlagen aufsammeln, gegeben. Mit der gefüllten Tüte konnten sich die Kinder im Anschluss noch einen Wachsmalregenbogen auf die Hand abholen. Die zum Thema passenden Spiele wurde gerne angenommen. Zu erwähnen ist noch, dass Familie Tosun ein „Noahsuppe“ zubereitet und nach dem Gottesdienst an alle hungrigen Besucher verteilte. Fatma erklärte uns, auf Deutsch, die Zusammenhänge zwischen Geschichte und muslimischer Tradition. Nun wissen wir, dass Muslime, ebenfalls die Geschichte von Noah kennen (nur ein wenig anders). In der heutigen Zeit ist es bei ihnen Tradition, einen sehr großen Topf Suppe zu kochen und sie an so viele Freunde, Nachbarn oder Bekannte wie möglich zu verteilen. Dies stärkt die Gemeinschaft, schafft einen besonderen Moment der Verbundenheit und symbolisiert die Freude, die Noah mit allen Überlebenden nach der Sintflut teilen wollte. Und genau das haben wir dadurch ebenfalls erleben und schmecken können. Vielen Dank dafür. Ein wunderbares Erlebnis eines interreligiösen Dialogs und der Vielfalt in unserer Einrichtung. Was für ein Reichtum. Gott hat uns alle geschaffen. Er liebt uns wie wir sind. Egal wie wir aussehen, egal wie wir uns fühlen, denken, glauben oder handeln. ER macht keinen Unterschied. Was für ein Gott!
Neue Gemeindehütte - Ein Ort der Begegnung für Jung und AltMit viel Engagement, Zeit und handwerklichem Einsatz haben ehrenamtliche Helferinnen und Helfer unserer Gemeinde diese Hütte aufgebaut. Sie soll künftig ein Ort der Gemeinschaft werden – für unsere Konfirmandinnen und Konfirmanden, den Männerkreis, die Frauenhilfe sowie viele weitere Gruppen und Kreise unserer Gemeinde.
Die Hütte bietet Raum für Treffen, Gruppenstunden, Gespräche und gemeinsame Aktivitäten. Auf dem Platz davor können Grillabende, Gemeindefeste und Veranstaltungen im Freien stattfinden. So entsteht ein lebendiger Treffpunkt, der Menschen aller Generationen zusammenbringt. Das Projekt wurde vorfinanziert vom Förderverein Gosenbach. Damit dieses Projekt vollständig finanziert werden kann, sind wir auf Unterstützung angewiesen. Wir freuen uns über jede Spende – unabhängig von ihrer Höhe über die Bankverbindung des Fördervereines Gosenbach: DE12 4605 0001 0052 0116 73
Mit Ihrer finanziellen Hilfe tragen Sie dazu bei, einen Ort zu schaffen und zu erhalten, an dem Gemeinschaft, Austausch und gelebter Glaube wachsen können. Herzlichen Dank für Ihre Unterstützung und Ihre Verbundenheit mit unserer Gemeinde!
Ihr Bezirksausschuss Gosenbach
Verabschiedung Jonas GrabbetAm 14. Juni 2026 haben wir unseren Pfarrer Jonas Grabbet im Rahmen eines Familiengottesdienstes verabschiedet. Jonas hatte diese Art des Familiengottesdiensts so in Niederschelden eingeführt und es war sein Wunsch, dass dies auch der Rahmen für seine Verabschiedung sein soll. Somit blieb zu Beginn des Gottesdienstes als auch nach dem Gottesdienst bei einer Bratwurst viel Zeit für persönliche Gespräche und einen regen Austausch. Nach dem Gottesdienst hat Melanie Stupperich eine kleine Präsentation mit Fotos aus den letzten Jahren mit Jonas gezeigt. Jeder der mochte hatte die Möglichkeit in ein Erinnerungsbuch zu schreiben.
Neben dem Familiengottesdienst hat Jonas viele weitere neue Ideen hier in unsere Gemeinde eingebracht und mit Leben gefüllt. Wir sind sehr dankbar dafür und hoffen, dass durch die vielen engagierten Teams Vieles davon erhalten bleibt.
Nach einem Monat Elternzeit im Juli wechselte Jonas dann zum 1. August nach Kiel. Wir wünschen Jonas, Marie, Ida und Emil, dass sie gut in Kiel ankommen, sich dort gut einleben und sich schnell heimisch fühlen.
Lars Friedrich
Public ViewingZu allen WM-Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben wir mit einem kleinen Team wie bei der Europameisterschaft wieder ein Public Viewing veranstaltet. Durch die ungünstigen Anstoßzeiten waren dieses Mal leider deutlich weniger Zuschauer im Gemeindezentrum als zur EM, die höchste Besucherzahl lag bei ca. 30 Personen. Auch wenn beim letzten Spiel nur fünf Leute den Weg auf den Kirchberg gefunden haben, hat es immer viel Spaß gemacht. Bei einem Tippspiel gab es jedes Mal eine Kleinigkeit zu gewinnen, das hat auch dann auch ein schlechteres Spiel hier und da wieder spannender gemacht. Wir Organisatoren haben uns auch schon unterhalten, dass wir bei der EM 2028 erneut ein Public Viewing veranstalten möchten. Da werden die Anstoßzeiten auf jeden Fall wieder familienfreundlicher ausfallen als dieses Mal. Wer Interesse hat und 2028 gerne mithelfen möchte, kann mich gerne ansprechen. Lars Friedrich
Neugestaltung im HiWaLoEs ist so weit, das Seepferdchen-Zimmer ist zum Snoezelen, Entspannen, Verweilen, und Zurückziehen bereit. Auch das SIM-Projekt kann wieder starten. Ein Snoezelraum ist ein speziell gestalteter Raum zur Sinnesanregung. Dies begünstigt Entspannung und Förderung des Wohlbefindens durch Lichteffekte (sehen), Musik (hören), Düfte (riechen) und Tastgegenstände (fühlen). Ein Spielhaus, verschiedene Lichteffekt-Lampen, eine auf die Wand projizierte Unterwasserwelt und vieles mehr, tragen dazu bei, mitten in einem turbulenten Alltag ein Stückchen Rückzug zu ermöglichen. Hier können die Kinder körperliche und mentale Beruhigung erfahren, ihre Sinneswahrnehmung wird gefördert und die Stimmungsaufhellung begünstigt. Ermöglicht wurde dieser wertvolle Raum, durch unseren Förderverein, der eine erhebliche Summe dazu beigetragen hat. Gestrichen wurde der Raum kostenfrei, von dem ansässigen Malerbetrieb tmd. Wir bedanken uns recht herzlich bei den engagierten Fördervereinsmitgliedern und dem Inhaber von tmd, Rainer Monno. Jetzt wird gesnoezelt.
Jesus lässt dich nie im StichKickbox-Weltmeister Edik Mahmudyan predigt an Himmelfahrt in EiserfeldOb er seinen Mundschutz auch beim Himmelfahrtsgottesdienst in der Eiserfelder Trinitatiskirche in der Tasche hatte, ließ Edik Mahmudyan offen. Allerdings war er von der örtlichen Ev. Allianz und der kooperierenden Emmaus-Kirchengemeinde Siegen auch nicht zum Kämpfen, sondern zum Predigen eingeladen worden. In jedem Fall steckt er bei Fahrten zu „Fights“ den Mundschutz immer ein. „Man weiß ja nie“, sagte der Kickbox-Weltmeister von 2013 und 2015. Er wolle vorbereitet sein: „Wenn jemand ausfällt, springe ich ein.“ Eigentlich hätte der 29-Jährige seine Geschichte unter freiem Himmel erzählen sollen. Doch das nasskalte Wetter machte den Ortswechsel vom Luftsportgelände auf der Eisernhardt in die ev.-ref. Kirche nötig. Und so konzentrierte sich alles rund um das Gotteshaus an der Freiengründer Straße: der Gottesdienst mit Musik von Emmaus Brass (Leitung: Jörg Heinbach) und dem Duo Laura Stein und Julian Hoffnung ebenso wie das gesellige Miteinander bei Würstchen und Falafel vom Grill, Kaltgetränken, Kaffee und Kuchen vom Büfett sowie alkoholfreien Cocktails und selbstgemachter Limonade am Stand des Blauen Kreuzes. „And the winner is ...“ lautete das Motto am Himmelfahrtstag in Eiserfeld. Gewonnen hatten am Ende alle. Edik Mahmudyan berichtete zunächst im Gespräch mit Karolin Wiegel und Pastor Jonas Grabett, die den Gottesdienst moderierten, davon, wie er seine Leidenschaft für das Kick- und das Thaiboxen heute verbindet mit seiner Liebe zu Jesus Christus. Bei der Calvary Chapel Siegen leitet der gelernte Zerspanungsmechaniker die sportliche Abteilung „Crowns of Glory“. Es gehe dort um körperliche Fitness, aber– als freiwilliges Angebot – auch um die Einladung zu einem Leben mit dem Gott der Bibel. Es habe eine gute Weile gebraucht, bis er auf seiner Suche nach Sinn auf Jesus gestoßen sei, erzählte Edik in seiner Predigt. Er war fünf, als seine Familie von Armenien nach Deutschland floh. Ihre Hoffnung auf ein neues Leben und auf Hilfe für den schwer erkrankten Vater erfüllte sich. Allerdings verließ der Sohn die Familie, er wollte sich lösen von den für ihn zu engen jesidischen Traditionen, brauchte Freiheit für sich – und fand zum christlichen Glauben. „Jesus hat immer schon an meinem Herzen gearbeitet“, sagt Edik heute und staunt immer noch darüber, dass er all die Jahre bei seinen Kämpfen zu einem Skillet-Song eingelaufen ist, der von einem Helden erzählt, der retten kann, kurz: vom „Hero“ Jesus. Was er erfahren habe, gelte jedem und jeder: „Jesus ist da, auch wenn du ihn nicht spürst. Er lässt dich nie im Stich.“
Verabschiedung Steffen GriesenbruchLiebe Gemeinde, heute möchten wir Steffen Griesenbruch Danke sagen! Seit 9 Jahren bereichert er mit großem Engagement, musikalischem Herz und einer bewundernswerten Bereitschaft, auch ehrenamtliche Extraaufgaben zu übernehmen, nicht nur unsere Gottesdienste als Organist und Bläser. Videoaufnahmen während der Corona- zeit, Sonderübungseinheiten mit der Rinsdorfer Lobpreisband, Teilnahme an gemeindeübergreifenden Veranstaltungen, Gesangsvorträge, außergewöhnliche Musikstücke – alles für die Musik, alles für uns. Und das mit einer immer weiteren Anfahrt. Steffen war stets zur Stelle - zwar manchmal nicht direkt am richtigen Ort, und genau zur richtigen Zeit, aber egal!
Ja, er ist schonmal genauso verschwurbelt wie wir, aber das erinnert uns nur daran, dass Kreativität nicht immer nach Plan funktioniert, und dass es eben mehr auf die Person ankommt, als auf die Organisation. Und seien wir ehrlich: Seine späten Ankünfte haben dem Gottesdienst manchmal einen Hauch von Spannung verliehen, den wir – wie so vieles andere – sicher vermissen werden. Und auch seine Eingangs- und Ausgangsstücke haben so manches Lächeln auf überraschte Gesichter gezaubert. Eigentlich wollte Steffen schon am 31. März gehen, ließ sich aber auf Grund der personellen Gesamtsituation noch einmal von Michael Goldau umstimmen (ein großes Dankeschön an Steffens Frau Isabelle, die ihn daraufhin nicht aus dem Haus geworfen hat! ☺ ). Zum 30. Juni hört Steffen aber nun endgültig in unserer Emmausgemeinde auf, und wir hoffen, dass er uns in genauso guter Erinnerung behält, wie wir ihn.
In diesem Sinne:
Corinna Speicher/Michael Goldau
„Du bist Teil der Geschichte“Ein „Männerkreis on Tour-Tag“ ins Haus der Geschichte in BonnZu welcher Generation gehören Sie? Vielleicht sind Sie in den 1960er Jahren geboren und haben Helmut Schmidt als Bundeskanzler erlebt. Oder Sie sind in den 1990er Jahren geboren und waren im Sommer 2024 beim Taylor Swift Konzert in Gelsenkirchen. Alle diese Ereignisse haben einen Platz im „Haus der Geschichte“ in Bonn gefunden. Und weil wir alle ein Teil der Deutschen Geschichte sind, haben wir uns mit dem Männerkreis „Männersache“ am 18. April 2026 auf den Weg nach Bonn gemacht.
Mit einer Andacht im Gemeindezentrum Niederschelden haben wir den gemeinsamen Tag begonnen und sind dann mit zwei Gemeindebussen zu unserer ersten Besichtigung ins ehemalige Bundes- kanzleramt gefahren. Bei dieser geführten Besichtigung erhielten wir ein eindrucksvolles Bild des Politikgeschehens der Bundesrepublik Deutschland in der Zeit von 1976 bis 1999. Ob Helmut Schmidt, Helmut Kohl oder Gerhard Schröder, alle haben hier gearbeitet und ausländische Staatsgäste empfangen. „Es könnte genauso gut eine rheinische Sparkasse darin residieren“, bemerkte Bundeskanzler Helmut Schmidt als er 1976 sein Büro im Kanzleramt bezog. In der anderthalbstündigen Führung mit Filmen, Fotos oder Exponaten der damaligen Zeit konnten wir in die „Zeit der Bonner Republik“ und in die Arbeit im damaligen Bundeskanzleramt eintauchen. Nach dem Mittagessen in einer Bonner L’Osteria ging es mit einer Besichtigung im neu renovierten „Haus der Geschichte“ weiter. Schon im Eingangsbereich des Museums hängt das Ortsschild „Swiftkirchen“, eine liebevolle Hommage an die Sängerin Taylor Swift und ihr Konzert im Jahr 2024 in Gelsenkirchen. Ob deutsche Teilung und Wiedervereinigung, ob „Friday for Future“ oder Fußball, ob Schallplatte oder Günter Schabowskis Spickzettel aus der Pressekonferenz zur Reiseregelung von DDR-Bürgern, welcher am 9. November 1989 zur Grenzöffnung führte; hier konnten wir deutsche Geschichte und Demokratie hautnah erleben.
Ein ungeschriebenes Gesetz sagt: „Wenn man die alte Bundeshauptstadt Bonn besucht, muss man auch bei der Firma HARIBO (Firmengründer: Hans Riegel Bonn) vorbeifahren.“ Dies haben wir auch zum Abschluss des Tages befolgt. Wenn Du Lust bekommen hast, auch mal an einem „Männerkreis on Tour-Tag“ teilzunehmen, beachte unseren Flyer im Eingangsbereich des Gemeindezentrums Niederschelden, die Hinweise auf der Homepage oder im WhatsApp-Kanal unserer Kirchengemeinde. Martin Schuhmacher
GemeindeversammlungAm 15. März 2026 fand in der Gosenbacher Kirche eine Emmaus-Gemeindeversammlung statt. Zuvor hielt Pastor Hafer in der fast bis auf den letzten Platz besetzten Kirche den Gottesdienst ab. Der Chor „Taktvoll“ erfreute uns mit einigen neuen Liedern und bekam dafür einen riesigen Applaus!
In der Gemeindeversammlung ging es
um folgende Themen:
Presbyter Thorsten Langenbach und Pfarrer Jonas Grabbet leiteten die Versammlung. PfarrstellenAktuell sieht es so aus, dass wir 3½ Pfarrstellen besetzt haben. 2028, wenn Pastor Michael Goldau in den Ruhestand geht, sind es nur noch 2½ Stellen. Wir können dankbar für unsere Prädikant:innen sein. Sie sind unverzichtbar geworden und werden in Zukunft wohl noch viel mehr eingesetzt werden. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für eure wichtige Arbeit bedanken. Das Ehrenamt nimmt einen immer höheren Stellenwert ein. Etliche Ehrenamtler haben nicht nur einen, sondern sogar mehrere Posten. GottesdiensteÜber die Zukunft unserer Gottesdienste haben wir ausführlich gesprochen. Es wurden diesbezüglich mehrere Vorschläge unterbreitet. Folgender Vorschlag fand eine breite, mehrheitliche Zustimmung: Pro Monat könnte es zwei Bezirks-Gottesdienste geben, einen gemeinsamen Emmaus-Gottesdienst mit allen 4 Bezirken und einen Nachbarschafts- Gottesdienst. Bezüglich eventueller Fahrdienste für die Gemeindeglieder, die nicht mobil sind, müssten sich die einzelnen Bezirke Gedanken machen. Da ist mit Sicherheit Eigeninitiative gefragt. GemeindebürosEs wurde auch vorgeschlagen, die Gemeindebüros aus Kostengründen zusammenzulegen. Das hätte zusätzlich den Vorteil, dass man längere Öffnungszeiten anbieten kann. Es gibt Überlegungen dazu, dies zentral in Eiserfeld oder Niederschelden zu platzieren. Aus der Versammlung kam die Anregung zu überlegen, einen zentralen Anlaufpunkt zu schaffen, der sowohl barrierefrei als auch nah an den Menschen ist (z.B. dort, wo auch eingekauft wird). GemeindefreizeitZuletzt wurde gefragt, ob Interesse an einer Gemeindefreizeit besteht. Da gingen einige Hände in die Höhe! Wenn dieses Thema aktuell wird, freuen wir uns über Organisationstalente, die diese Freizeit planen möchten. Eigenes FazitIch finde, wir sind eine wunderbare, sehr aktive Gemeinde mit zahlreichen Angeboten für alle Altersgruppen. Und ich bin wirklich dankbar für die vielen tollen Mitarbeitenden, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen engagieren. Einige von euch setzen ihre freie Zeit an ganz wichtigen Stellen ein, die jedoch für uns alle unsichtbar sind. EUCH ALLEN EIN GANZ DICKES DANKESCHÖN!!! Lasst uns dafür beten, dass wir auch in Zukunft eine so lebendige und aktive Gemeinde bleiben. Ingrid Fischbach-Weiß
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