2026 in der Emmaus-KirchengemeindeVerabschiedung Jonas - Public Viewing - Gottesdienst Himmelfahrt - Verabschiedung Steffen - Ausflug Männersache - Gemeindeversammlung
Verabschiedung Jonas GrabbetAm 14. Juni 2026 haben wir unseren Pfarrer Jonas Grabbet im Rahmen eines Familiengottesdienstes verabschiedet. Jonas hatte diese Art des Familiengottesdiensts so in Niederschelden eingeführt und es war sein Wunsch, dass dies auch der Rahmen für seine Verabschiedung sein soll. Somit blieb zu Beginn des Gottesdienstes als auch nach dem Gottesdienst bei einer Bratwurst viel Zeit für persönliche Gespräche und einen regen Austausch. Nach dem Gottesdienst hat Melanie Stupperich eine kleine Präsentation mit Fotos aus den letzten Jahren mit Jonas gezeigt. Jeder der mochte hatte die Möglichkeit in ein Erinnerungsbuch zu schreiben.
Neben dem Familiengottesdienst hat Jonas viele weitere neue Ideen hier in unsere Gemeinde eingebracht und mit Leben gefüllt. Wir sind sehr dankbar dafür und hoffen, dass durch die vielen engagierten Teams Vieles davon erhalten bleibt.
Nach einem Monat Elternzeit im Juli wechselte Jonas dann zum 1. August nach Kiel. Wir wünschen Jonas, Marie, Ida und Emil, dass sie gut in Kiel ankommen, sich dort gut einleben und sich schnell heimisch fühlen.
Lars Friedrich
Public ViewingZu allen WM-Spielen der deutschen Fußball-Nationalmannschaft haben wir mit einem kleinen Team wie bei der Europameisterschaft wieder ein Public Viewing veranstaltet. Durch die ungünstigen Anstoßzeiten waren dieses Mal leider deutlich weniger Zuschauer im Gemeindezentrum als zur EM, die höchste Besucherzahl lag bei ca. 30 Personen. Auch wenn beim letzten Spiel nur fünf Leute den Weg auf den Kirchberg gefunden haben, hat es immer viel Spaß gemacht. Bei einem Tippspiel gab es jedes Mal eine Kleinigkeit zu gewinnen, das hat auch dann auch ein schlechteres Spiel hier und da wieder spannender gemacht. Wir Organisatoren haben uns auch schon unterhalten, dass wir bei der EM 2028 erneut ein Public Viewing veranstalten möchten. Da werden die Anstoßzeiten auf jeden Fall wieder familienfreundlicher ausfallen als dieses Mal. Wer Interesse hat und 2028 gerne mithelfen möchte, kann mich gerne ansprechen. Lars Friedrich
Neugestaltung im HiWaLoEs ist so weit, das Seepferdchen-Zimmer ist zum Snoezelen, Entspannen, Verweilen, und Zurückziehen bereit. Auch das SIM-Projekt kann wieder starten. Ein Snoezelraum ist ein speziell gestalteter Raum zur Sinnesanregung. Dies begünstigt Entspannung und Förderung des Wohlbefindens durch Lichteffekte (sehen), Musik (hören), Düfte (riechen) und Tastgegenstände (fühlen). Ein Spielhaus, verschiedene Lichteffekt-Lampen, eine auf die Wand projizierte Unterwasserwelt und vieles mehr, tragen dazu bei, mitten in einem turbulenten Alltag ein Stückchen Rückzug zu ermöglichen. Hier können die Kinder körperliche und mentale Beruhigung erfahren, ihre Sinneswahrnehmung wird gefördert und die Stimmungsaufhellung begünstigt. Ermöglicht wurde dieser wertvolle Raum, durch unseren Förderverein, der eine erhebliche Summe dazu beigetragen hat. Gestrichen wurde der Raum kostenfrei, von dem ansässigen Malerbetrieb tmd. Wir bedanken uns recht herzlich bei den engagierten Fördervereinsmitgliedern und dem Inhaber von tmd, Rainer Monno. Jetzt wird gesnoezelt.
Jesus lässt dich nie im StichKickbox-Weltmeister Edik Mahmudyan predigt an Himmelfahrt in EiserfeldOb er seinen Mundschutz auch beim Himmelfahrtsgottesdienst in der Eiserfelder Trinitatiskirche in der Tasche hatte, ließ Edik Mahmudyan offen. Allerdings war er von der örtlichen Ev. Allianz und der kooperierenden Emmaus-Kirchengemeinde Siegen auch nicht zum Kämpfen, sondern zum Predigen eingeladen worden. In jedem Fall steckt er bei Fahrten zu „Fights“ den Mundschutz immer ein. „Man weiß ja nie“, sagte der Kickbox-Weltmeister von 2013 und 2015. Er wolle vorbereitet sein: „Wenn jemand ausfällt, springe ich ein.“ Eigentlich hätte der 29-Jährige seine Geschichte unter freiem Himmel erzählen sollen. Doch das nasskalte Wetter machte den Ortswechsel vom Luftsportgelände auf der Eisernhardt in die ev.-ref. Kirche nötig. Und so konzentrierte sich alles rund um das Gotteshaus an der Freiengründer Straße: der Gottesdienst mit Musik von Emmaus Brass (Leitung: Jörg Heinbach) und dem Duo Laura Stein und Julian Hoffnung ebenso wie das gesellige Miteinander bei Würstchen und Falafel vom Grill, Kaltgetränken, Kaffee und Kuchen vom Büfett sowie alkoholfreien Cocktails und selbstgemachter Limonade am Stand des Blauen Kreuzes. „And the winner is ...“ lautete das Motto am Himmelfahrtstag in Eiserfeld. Gewonnen hatten am Ende alle. Edik Mahmudyan berichtete zunächst im Gespräch mit Karolin Wiegel und Pastor Jonas Grabett, die den Gottesdienst moderierten, davon, wie er seine Leidenschaft für das Kick- und das Thaiboxen heute verbindet mit seiner Liebe zu Jesus Christus. Bei der Calvary Chapel Siegen leitet der gelernte Zerspanungsmechaniker die sportliche Abteilung „Crowns of Glory“. Es gehe dort um körperliche Fitness, aber– als freiwilliges Angebot – auch um die Einladung zu einem Leben mit dem Gott der Bibel. Es habe eine gute Weile gebraucht, bis er auf seiner Suche nach Sinn auf Jesus gestoßen sei, erzählte Edik in seiner Predigt. Er war fünf, als seine Familie von Armenien nach Deutschland floh. Ihre Hoffnung auf ein neues Leben und auf Hilfe für den schwer erkrankten Vater erfüllte sich. Allerdings verließ der Sohn die Familie, er wollte sich lösen von den für ihn zu engen jesidischen Traditionen, brauchte Freiheit für sich – und fand zum christlichen Glauben. „Jesus hat immer schon an meinem Herzen gearbeitet“, sagt Edik heute und staunt immer noch darüber, dass er all die Jahre bei seinen Kämpfen zu einem Skillet-Song eingelaufen ist, der von einem Helden erzählt, der retten kann, kurz: vom „Hero“ Jesus. Was er erfahren habe, gelte jedem und jeder: „Jesus ist da, auch wenn du ihn nicht spürst. Er lässt dich nie im Stich.“
Verabschiedung Steffen GriesenbruchLiebe Gemeinde, heute möchten wir Steffen Griesenbruch Danke sagen! Seit 9 Jahren bereichert er mit großem Engagement, musikalischem Herz und einer bewundernswerten Bereitschaft, auch ehrenamtliche Extraaufgaben zu übernehmen, nicht nur unsere Gottesdienste als Organist und Bläser. Videoaufnahmen während der Corona- zeit, Sonderübungseinheiten mit der Rinsdorfer Lobpreisband, Teilnahme an gemeindeübergreifenden Veranstaltungen, Gesangsvorträge, außergewöhnliche Musikstücke – alles für die Musik, alles für uns. Und das mit einer immer weiteren Anfahrt. Steffen war stets zur Stelle - zwar manchmal nicht direkt am richtigen Ort, und genau zur richtigen Zeit, aber egal!
Ja, er ist schonmal genauso verschwurbelt wie wir, aber das erinnert uns nur daran, dass Kreativität nicht immer nach Plan funktioniert, und dass es eben mehr auf die Person ankommt, als auf die Organisation. Und seien wir ehrlich: Seine späten Ankünfte haben dem Gottesdienst manchmal einen Hauch von Spannung verliehen, den wir – wie so vieles andere – sicher vermissen werden. Und auch seine Eingangs- und Ausgangsstücke haben so manches Lächeln auf überraschte Gesichter gezaubert. Eigentlich wollte Steffen schon am 31. März gehen, ließ sich aber auf Grund der personellen Gesamtsituation noch einmal von Michael Goldau umstimmen (ein großes Dankeschön an Steffens Frau Isabelle, die ihn daraufhin nicht aus dem Haus geworfen hat! ☺ ). Zum 30. Juni hört Steffen aber nun endgültig in unserer Emmausgemeinde auf, und wir hoffen, dass er uns in genauso guter Erinnerung behält, wie wir ihn.
In diesem Sinne:
Corinna Speicher/Michael Goldau
„Du bist Teil der Geschichte“Ein „Männerkreis on Tour-Tag“ ins Haus der Geschichte in BonnZu welcher Generation gehören Sie? Vielleicht sind Sie in den 1960er Jahren geboren und haben Helmut Schmidt als Bundeskanzler erlebt. Oder Sie sind in den 1990er Jahren geboren und waren im Sommer 2024 beim Taylor Swift Konzert in Gelsenkirchen. Alle diese Ereignisse haben einen Platz im „Haus der Geschichte“ in Bonn gefunden. Und weil wir alle ein Teil der Deutschen Geschichte sind, haben wir uns mit dem Männerkreis „Männersache“ am 18. April 2026 auf den Weg nach Bonn gemacht.
Mit einer Andacht im Gemeindezentrum Niederschelden haben wir den gemeinsamen Tag begonnen und sind dann mit zwei Gemeindebussen zu unserer ersten Besichtigung ins ehemalige Bundes- kanzleramt gefahren. Bei dieser geführten Besichtigung erhielten wir ein eindrucksvolles Bild des Politikgeschehens der Bundesrepublik Deutschland in der Zeit von 1976 bis 1999. Ob Helmut Schmidt, Helmut Kohl oder Gerhard Schröder, alle haben hier gearbeitet und ausländische Staatsgäste empfangen. „Es könnte genauso gut eine rheinische Sparkasse darin residieren“, bemerkte Bundeskanzler Helmut Schmidt als er 1976 sein Büro im Kanzleramt bezog. In der anderthalbstündigen Führung mit Filmen, Fotos oder Exponaten der damaligen Zeit konnten wir in die „Zeit der Bonner Republik“ und in die Arbeit im damaligen Bundeskanzleramt eintauchen. Nach dem Mittagessen in einer Bonner L’Osteria ging es mit einer Besichtigung im neu renovierten „Haus der Geschichte“ weiter. Schon im Eingangsbereich des Museums hängt das Ortsschild „Swiftkirchen“, eine liebevolle Hommage an die Sängerin Taylor Swift und ihr Konzert im Jahr 2024 in Gelsenkirchen. Ob deutsche Teilung und Wiedervereinigung, ob „Friday for Future“ oder Fußball, ob Schallplatte oder Günter Schabowskis Spickzettel aus der Pressekonferenz zur Reiseregelung von DDR-Bürgern, welcher am 9. November 1989 zur Grenzöffnung führte; hier konnten wir deutsche Geschichte und Demokratie hautnah erleben.
Ein ungeschriebenes Gesetz sagt: „Wenn man die alte Bundeshauptstadt Bonn besucht, muss man auch bei der Firma HARIBO (Firmengründer: Hans Riegel Bonn) vorbeifahren.“ Dies haben wir auch zum Abschluss des Tages befolgt. Wenn Du Lust bekommen hast, auch mal an einem „Männerkreis on Tour-Tag“ teilzunehmen, beachte unseren Flyer im Eingangsbereich des Gemeindezentrums Niederschelden, die Hinweise auf der Homepage oder im WhatsApp-Kanal unserer Kirchengemeinde. Martin Schuhmacher
GemeindeversammlungAm 15. März 2026 fand in der Gosenbacher Kirche eine Emmaus-Gemeindeversammlung statt. Zuvor hielt Pastor Hafer in der fast bis auf den letzten Platz besetzten Kirche den Gottesdienst ab. Der Chor „Taktvoll“ erfreute uns mit einigen neuen Liedern und bekam dafür einen riesigen Applaus!
In der Gemeindeversammlung ging es
um folgende Themen:
Presbyter Thorsten Langenbach und Pfarrer Jonas Grabbet leiteten die Versammlung. PfarrstellenAktuell sieht es so aus, dass wir 3½ Pfarrstellen besetzt haben. 2028, wenn Pastor Michael Goldau in den Ruhestand geht, sind es nur noch 2½ Stellen. Wir können dankbar für unsere Prädikant:innen sein. Sie sind unverzichtbar geworden und werden in Zukunft wohl noch viel mehr eingesetzt werden. Wir möchten uns an dieser Stelle ganz herzlich für eure wichtige Arbeit bedanken. Das Ehrenamt nimmt einen immer höheren Stellenwert ein. Etliche Ehrenamtler haben nicht nur einen, sondern sogar mehrere Posten. GottesdiensteÜber die Zukunft unserer Gottesdienste haben wir ausführlich gesprochen. Es wurden diesbezüglich mehrere Vorschläge unterbreitet. Folgender Vorschlag fand eine breite, mehrheitliche Zustimmung: Pro Monat könnte es zwei Bezirks-Gottesdienste geben, einen gemeinsamen Emmaus-Gottesdienst mit allen 4 Bezirken und einen Nachbarschafts- Gottesdienst. Bezüglich eventueller Fahrdienste für die Gemeindeglieder, die nicht mobil sind, müssten sich die einzelnen Bezirke Gedanken machen. Da ist mit Sicherheit Eigeninitiative gefragt. GemeindebürosEs wurde auch vorgeschlagen, die Gemeindebüros aus Kostengründen zusammenzulegen. Das hätte zusätzlich den Vorteil, dass man längere Öffnungszeiten anbieten kann. Es gibt Überlegungen dazu, dies zentral in Eiserfeld oder Niederschelden zu platzieren. Aus der Versammlung kam die Anregung zu überlegen, einen zentralen Anlaufpunkt zu schaffen, der sowohl barrierefrei als auch nah an den Menschen ist (z.B. dort, wo auch eingekauft wird). GemeindefreizeitZuletzt wurde gefragt, ob Interesse an einer Gemeindefreizeit besteht. Da gingen einige Hände in die Höhe! Wenn dieses Thema aktuell wird, freuen wir uns über Organisationstalente, die diese Freizeit planen möchten. Eigenes FazitIch finde, wir sind eine wunderbare, sehr aktive Gemeinde mit zahlreichen Angeboten für alle Altersgruppen. Und ich bin wirklich dankbar für die vielen tollen Mitarbeitenden, die sich in ganz unterschiedlichen Bereichen engagieren. Einige von euch setzen ihre freie Zeit an ganz wichtigen Stellen ein, die jedoch für uns alle unsichtbar sind. EUCH ALLEN EIN GANZ DICKES DANKESCHÖN!!! Lasst uns dafür beten, dass wir auch in Zukunft eine so lebendige und aktive Gemeinde bleiben. Ingrid Fischbach-Weiß
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