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2025 in der Emmaus-Kirchengemeinde

Entpflichtung Susana - Jugendfreizeit - Jungschar Zeltlager - Schatz im Acker - Haus der Kirche

 


 

Entpflichtung von Pfarrerin Susana Riedel Albrecht

Am 3. Advent, dem 14. Dezember 2025, verabschiedeten wir unsere Pfarrerin Susana Riedel-Albrecht mit einem feierlichen und sehr bewegenden Gottesdienst in der voll besetzten Ev. Kirche in Niederschelden in ihren Ruhestand.

Der Gospel-Chor der Emmaus-Gemeinde „Voices of Joy“ sorgte, ebenso wie der Organist Linus Wolf aus Herborn, für den musikalischen Rahmen.

Pfarrerin Susana Riedel-Albrecht war in 36 Dienstjahren mit jeweils 50% Dienstauftrag für die Kirchengemeinde Niederschelden, nach dem Zusammenschluss für die Emmaus-Kirchengemeinde Siegen und seit dem 01. August 2018 als Klinikseelsorgerin im DiakonieKlinikum Bethesda in Freudenberg tätig. Seit einigen Jahren unterstützt sie als theologische Begleitung den Vorstand des Bezirksverbandes der Siegerländer Frauenhilfen und damit auch die vielen Projekte wie „Zeitpaten“, „Der Laden“, „Hallo Hanna“, „Frühe Hilfen“ oder „Sozialer Dienst“. Dieses wichtige Amt möchte sie auch im Ruhestand fortführen.

Frau Superintendentin Kerstin Grünert führte die Entpflichtung vom Pfarramt für Pfarrerin Susana Riedel-Albrecht durch. Sie behält weiterhin die Rechte, als Pfarrerin zu agieren, ist aber nicht mehr verpflichtet dazu. Frau Grünert drückte es so aus: „Alles kann, nix muss“.

In einer persönlichen Ansprache führte sie aus, dass es Frau Riedel-Albrecht immer wichtig gewesen sei, das Evangelium hinein in das Leben zu tragen. „Keine großen Schnörkel, sondern ehrlich, aufmerksam und sorgfältig. Das ist Ihnen am wichtigsten.“ Es sei eine Herzensangelegenheit gewesen, dahin zu gehen, wo die Menschen das Evangelium brauchten, so Grünert. Ob evangelisch oder katholisch: Sie habe sich über manche Struktur hinweg bewegt – Hauptsache, Jesus ist bei den Menschen.

„Heute geht eine Dienstzeit zu Ende, die auch eine Zeit von Kirche beschreibt, wo ganz viel möglich war – wo ganz viel aufgebaut wurde, wo viele Menschen unterwegs waren. Jetzt merken wir, wie groß die Lücken sind, wenn diese Generation an Pfarrern in den Ruhestand geht“, resümierte die Superintendentin.

Ehemann und Kollege, Günther Albrecht, sichtlich gerührt, sagte: „Den gemeinsam begonnenen Lebensweg habe ich keinen Tag bereut.“ Auch wenn es nicht immer einfach gewesen sei, habe man den Weg auch beruflich miteinander gestaltet. Er freue sich auf den Ruhestand seiner Frau und schob noch nach: „Ich hatte schon ein halbes Jahr zum Üben.“

Zum Ende des Gottesdienstes gaben Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Gruppen und Kreise ihrer scheidenden Pfarrerin (nicht immer ganz ernst gemeinte) Ratschläge und kleine Gaben zum Gelingen des neuen Lebensabschnittes mit auf den Weg. Dazu sang die Gemeinde den abgewandelten Refrain des bekannten Liedes „Oh Susana, wie war die Zeit so schön, Sie sind für uns ein Segen, dankbar lassen wir Sie gehen“.

„Es ist ein Geschenk, dass wir einander haben“, betonte Susana Riedel-Albrecht. Genau das habe sie auch in den letzten 36 Jahren erleben dürfen.

Schließlich löste die offizielle Verkündung von Superintendentin Grünert: „Das war eure Pfarrerin!“ tosenden, langanhaltenden Applaus mit Standing Ovations aus.

Im Anschluss saßen wir noch lange im Gemeindezentrum bei verschiedenen Leckereien zusammen und feierten den Abschied.

Enfpflichtung
Foto: Christian Völkel, Pressereferent Kreiskirchenamt

Wir wünschen Susana Riedel Albrecht einen gesegneten Ruhestand.

Helga Plicht

 


 

 


 

Aufführung des Kinder-Musicals "Willkommen im Stall"

Am dritten Advent wurde in der vollbesetzten Trinitatiskirche in Eiserfeld das Kindermusical „Willkommen im Stall“ aufgeführt. Der Kinder- und Jugendchor Emmaus begeisterte die Besucher mit seinen schauspielerischen Talenten, emotional berührenden Soli und einem mitreißenden Kinder- und Jugendchor im Alter von 4 bis 14 Jahren, welcher erstmalig von einem kleinen Erwachsenenchor begleitet wurde. Nicht zu vergessen die Klavierunterstützung und auch zum ersten Mal der Einsatz eines Schlagzeuges. Gekonnt wurde die Geschichte von Maria, Josef, Elisabeth und Zacharias und von vielen begleitenden Tieren erzählt und gesungen. In Bethlehem bei Jesu Geburt sangen dann alle gemeinsam: „Willkommen im Stall“. Es war ein rundum gelungener Auftritt, der zeigte, dass sich die vielen Probenstunden gelohnt haben.

Das Team des Kinder- und Jugendchores Emmaus bedankt sich bei allen Beteiligten, die dieses Projekt begleitet, finanziell und mit Tatkraft unterstützt haben und freut sich auf weitere Auftritte!

Weitere Infos sind auf der Homepage der Emmaus-Kirchengemeinde unter musikalische Angebote, im Gemeindebrief unter der Rubrik Gruppen und Kreise Eiserfeld oder direkt unter https://kinderchor-eiserfeld.de zu finden.

Ulrike Nickel

Kinder- und Jugendchor
Exemplarisch ein Foto von dem Motorikzentrum im Turnraum Kita Nachtigallweg.

 


 

Tätigkeitsbericht Stiftung Aufbruch 2025

Dank großzügiger Spenden der Klaus & Heidi Vetter Stiftung und verschiedener Einzelspender aus der Emmaus-Kirchengemeinde sowie Zins-Einnahmen aus dem Stiftungsstock konnte die Stiftung Aufbruch auch im Jahr 2025 wieder Projekte für Kinder und Jugendliche in unserer Gemeinde mit einem finanziellen Zuschuss fördern.

Insgesamt hat die Stiftung Aufbruch im Jahr 2025 Spenden in Höhe von 7.150 EUR erhalten.

Dafür möchten wir uns an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Spendern bedanken.

Ohne die Bereitschaft möglichst vieler sich für die Belange der Schwächsten in unserer Gesellschaft stark zu machen wären viele der Projekte nicht möglich gewesen.

Insgesamt konnte die Stiftung so im Jahr 2025 Projekte in der Emmaus Kirchengemeinde mit der Summe von 12.750 EURO unterstützen.

Folgende Gruppen / Projekte wurden 2025 von der Stiftung Aufbruch unterstützt:

  • Blaues Kreuz / Zuschuss Jugendarbeit
  • CVJM Eiserfeld / Zuschuss Jugendarbeit – Brass-Konzert in der Trinitatiskirche
  • CVJM Niederschelden / Zuschuss zum Sommerzeltlager
  • Ev. Allianz Eiserfeld / Kindertreff
  • Ev. Gemeinschaft Eiserfeld / Zuschuss Kinderarbeit
  • Emmaus Kirchengemeinde / Zuschuss zu den Jugendfreizeiten / Kinder- u. Jugendchor
  • Kita Nachtigallweg / Zuschuss zum Motorikzentrum im Turnraum

Stiftung Aufbruch
Exemplarisch ein Foto von dem Motorikzentrum im Turnraum Kita Nachtigallweg.

 


 

 


 

Jugendfreizeit 2025 – Griechenland I

In den Sommerferien durften rund 120 Jugendliche gemeinsam mit einem motivierten Mitarbeiterteam von 20 Leuten zwei unvergessliche Wochen in Pieria, Griechenland, verbringen. Schon die fast 46-stündige An- und Abreise mit Bus und Fähre war ein kleines Abenteuer. Am Ziel angekommen, erwartete uns ein wunderschönes Camp direkt am Meer mit Häusern und Zelten – und natürlich auch mit sommerlicher Hitze und zahlreichen Mücken.

Unsere Freizeit stand unter dem Motto „Go(o)d for you“, das uns in vielen Andachten, Bibelarbeiten, Liedern und Geschichten begleitete.

Auch das abwechslungsreiche Programm ließ keine Langeweile aufkommen: Frühsport, kreative Bastelangebote und gemeinsames Singen und Beten bei der Morgenandacht gehörten fest zum Tagesablauf. Danach durften wir Zeit am Meer verbringen und uns in der Sonne bräunen.

Das Küchenteam versorgte uns täglich mit leckerem Essen und frischem Obst. Neben Sport, Spielen und gemütlichem Beisammensein konnten wir sogar Zeit mit den Eseln im Camp verbringen.

Griechenland

Einige Tagesausflüge machten die Freizeit noch besonderer: Wir wanderten zum Olymp, badeten im eiskalten Wasserfall, besuchten ein Frauenkloster, erkundeten ein idyllisches Bergdorf, gingen in Paralia shoppen und verbrachten einen erlebnisreichen Tag in Thessaloniki.

Zum Abschluss feierten wir gemeinsam einen festlichen Gottesdienst, in dem wir Gott lobten, Lieder sangen und die letzten gemeinsamen Momente genossen. Danach ging es wieder zurück ins Siegerland.

Griechenland

Rundum war diese Freizeit ein voller Erfolg – zwei Wochen Gemeinschaft, Abenteuer, Glaubenserfahrungen und unvergessliche Momente.

Hannah Schiltz, Teilnehmerin

 


 

Jugendfreizeit 2025 – Griechenland II

Zwei Freizeiten, ein Ziel: Griechenland! Dieses Jahr machten sich gleich zwei Gruppen aus unserer Gemeinde auf den Weg ans Mittelmeer. Die zweite Gruppe unter der Leitung von Eva-Lisa Friedrich startete am 28. Juli abends an der Siegerlandhalle. Mit einem Bus voller Vorfreude, jeder Menge Snacks, Schlafsäcken, Kissen und allem, was man für zwei Wochen Freizeit braucht, ging es los. Nach zwei Tagen Fahrt, inklusive Fähre und unzähligen „Wann sind wir da?“ Momenten, kamen wir am 30. Juli in Pieria an. Klar, die Reise war lang und anstrengend- aber wir haben das Beste draus gemacht. Schon unterwegs sind neue Kontakte entstanden, und mit einer Gruppe von 43 Leuten war schnell klar: Hier lernt jeder jeden kennen und das wird richtig schön. Kleine Gruppe, große Gemeinschaft! Vor Ort erwartete uns ein wunderschöner Platz direkt am Meer mit Blick auf die Berge.

Unsere Tage waren abwechslungsreich: Unzählige Stunden am oder im Meer, Volleyball oder 10-er Ball spielen, Gesellschaftsspiele, Eselwanderungen, Armbänder knüpfen, kreativ werden oder beim Karaoke Abend die größten Hits performen. Dazu kamen gemeinsames Essen, Spielen, Singen und Lachen. Und wer morgens motiviert war früh aufzustehen wurde mit einem wunderschönen Sonnenaufgang über dem Meer belohnt.

Griechenland

Für alle anderen gab es oftmals auch abends einen buntgefärbten Himmel über dem Mittelmeer und den Bergen. Zum Glück hatten wir unseren Busfahrer Dietmar mit vor Ort, der nicht nur über die Zeit wichtiger Teil unserer Gruppe wurde, sondern uns auch sicher mit dem Bus an einige wundervolle Ausflugziele brachte. In einem alten Kloster tauchten wir in die Stille und Geschichte Griechenlands ein, die Orlias Wasserfälle sorgten dank 12 Grad Wassertemperatur für echte Abkühlung und Thessaloniki bot Kultur, Stadttrubel, Eisbecher und leckeres griechisches Essen.

Zum Abschluss dieser wundervollen Zeit gab es einen Gottesdienst - Meerblick, Wellenrauschen und ein „Segenregen“ für alle inklusive. Dabei wurde das diesjährige Motto „Go(o)d for you“ noch einmal richtig spürbar. Passend zur Jahreslosung 2025 „Prüft alles und behaltet das Gute“ (1.Thess 5,21) haben wir uns dieses Jahr damit beschäftigt, was eigentlich gut für uns ist, wie man das überprüfen kann und gelernt, dass das Gute auch in vielen kleinen Gesten und Momenten stecken kann.

Griechenland

Zwei Wochen Griechenland voller Spaß, Sonne, Gemeinschaft und Glaube liegen hinter uns, aber die Erinnerungen bleiben: an die Lacher, die schönen Momente, neue Freundschaften und eine unvergessliche Zeit.

Griechenland

Griechenland du warst "Go(o)d for us!"

Celine Hellbach, Mitarbeiterin

 


 

Jungschar Zeltlager 2025 - CVJM Eiserfeld und CVJM Niederschelden

Am Morgen des 17. August begann für 30 Kinder das diesjährige Sommerzeltlager. Ein Reisebus brachte uns nach knapp zwei Stunden Fahrt auf den Jugendzeltplatz Boppard, gelegen hoch über dem Rhein auf den Höhen des Hunsrücks. Vor Ort war bereits alles vorbereitet und die Zelte waren schnell eingeteilt.

Danach durften die Mädels und Jungs im ersten Spiel unser diesjähriges Lagerthema herausfinden. Schnell war allen klar, dass sich das ganze Zeltlager um das Thema Mittelalter dreht. Passend dazu lautete die Lagerlosung „Gott ist unsere Rüstung“.

Jungschar Zeltlager

Die Kinder erwartete täglich ein vielseitiges Programm. Neben Geländespielen gab es eine Lagerolympiade im Mittelalterstil, bei der die Besten zum Ritter geschlagen wurden. In verschiedenen Workshops konnten die Kinder ihre handwerklichen Künste beim Sticken oder Töpfern sowie beim Bau von Buden oder Fußballtoren zeigen.

Ein Highlight war der Besuch des Freizeitparks „Plopsaland“, wo wir auf den zahlreichen Attraktionen einiges an Nervenkitzel spüren konnten (Die Achterbahn „GeForce“ erreicht 120 km/h). Auch der Besuch von Jonathan Klein vom CVJM Siegerland mit einer Einführung in den Sport Discgolf war eine gelungene Überraschung für die Kinder.

Neben der Programmaction blieb im Zeltlager genügend Zeit für Gottes Wort. In den Bibelstunden konnten wir alle etwas zur Ruhe kommen und mehr über Gott als unsere Rüstung erfahren. Jeder Tag wurde mit einer Abendandacht am Kreuz beendet.

Jungschar Zeltlager

Zwischen den vielseitigen Programmpunkten gab es zur Stärkung täglich leckeres Essen, wofür wir unserem Küchenteam sehr dankbar sind. Insbesondere die reichhaltige Rittertafel am letzten Abend hat für große Augen und volle Münder gesorgt.

Jungschar Zeltlager

Auch das Wetter hätte kaum besser sein können. Meist schien die Sonne von einem nur leicht bewölkten Himmel, sodass wir alle Programmpunkte wie geplant durchführen konnten. Und selbst der ein oder andere Sonnenbrand oder die kalten Nächte zum Ende hin waren schnell vergessen.

Nach ereignisreichen sieben Tagen ging es dann für die Kinder etwas erschöpft, aber vor allem voller Eindrücke wieder nach Hause. Das Zeltlager war ein großer Erfolg und wird allen Kindern sicher noch lange in Erinnerung bleiben. Wir freuen uns schon auf das Zeltlager 2026. Ort und Zeit werden noch bekanntgegeben.

 


 

 


 

125 Jahre Hilfe für Suchtkranke

Das Blaue Kreuz Eiserfeld feiert sein Jubiläum mit buntem Veranstaltungsreigen

Gewissensbisse nach Alkoholkonsum, der Wunsch unbeobachtet trinken zu können, vergebliche Versuche weniger oder gar keinen Alkohol zu trinken – das sind Kennzeichen dafür, gefährdet oder abhängig zu sein. Der Übergang vom Gebrauch zum Missbrauch ist schleichend und nicht klar abzugrenzen. In Deutschland konsumieren mehr als 9,5 Millionen Menschen Alkohol in gesundheitlich riskanter Form. 1,6 Millionen Männer und Frauen zwischen 18 und 64 Jahren sind alkoholabhängig, schätzungsweise leidet jedes sechste Kind unter der Sucht von Vater und/oder Mutter. Das sind Zahlen, die eine Realität abbilden und betroffen machen.

Auf der anderen Seite steht ein Hilfesystem, das Menschen mit einem Alkoholproblem und den im familiären Umfeld Mitbetroffenen unterstützen kann. Dazu gehört seit 125 Jahren auch das Blaue Kreuz Eiserfeld: mit Selbsthilfegruppen für Suchtkranke und ihre Angehörigen, mit suchtpräventiven Angeboten für Kinder und mit etlichen weiteren Veranstaltungen in einem alkoholfreien Rahmen.

Die Geschichte des Blauen Kreuzes Eiserfeld beginnt am 1. Juni 1900. Wilhelm Gaumann, Heinrich Weiss und Wilhelm Kreutz gründeten mit fünf weiteren Männern einen christlichen Abstinenzverein. Zunächst finden die Gruppenstunden in Privathäusern statt. Doch diese und später auch andere, angemietete Räume platzen bald aus allen Nähten. 1926/27 wird „Am Kampen“ im Eiserntal ein Grundstück gekauft und ein Vereinshaus errichtet.

1970/71 wird dieses Haus um einen Anbau erweitert. Vor allem die zu jener Zeit zahlenmäßig starke Kinder- und Jugendarbeit erfordert die Einrichtung weiterer Gruppenräume. An jedem Wochentag treffen sich in den 1970er/1980er Jahren Menschen im Blauen Kreuz: zu Chor-, Bibel- und Gebetsstunden, Hoffnungsbund, Jungschar, Jugend- und Junge-Erwachsenen-Gruppe, zu Männer- und Frauenabend, Senioren- und Begegnungsgruppe.

1973 erwirbt das Blaue Kreuz Eiserfeld ein altes Bauernhaus in Bad Laasphe-Bernshausen. Der Hof wird zu einem Freizeitheim umgestaltet und zum Ort unzähliger Freizeiten für Jung und Alt. 2021 verkauft der Verein das „Haus Lebensquell“, dankbar für eine lange, segensreiche Zeit.

Prägend wirkt das Blaue Kreuz Eiserfeld auch in die Region hinein; es entstehen Gruppen und mitunter dann auch Ortsvereine in Wilnsdorf, Neunkirchen oder Haiger.

Im Jahr 2000 wird anlässlich des 100. Jahresfests ein Projektchor gegründet und damit der Grundstein für ein neues Angebot gelegt. Der Projektchor Lebenszeichen hat in den vergangenen 25 Jahre eine beachtliche Reihe an Konzerten geben können, etwa mit vier ausverkauften Vorstellungen des Musicals „Amazing Grace“ im Leonhard-Gläser-Saal der Siegerlandhalle.

In seinem Jubiläumsjahr zählt das Blaue Kreuz Eiserfeld rund 80 Mitglieder. Wie ein roter Faden zieht sich auch durch dieses Jahr das Engagement für suchtgefährdete und suchtkranke Menschen – aus christlicher Verantwortung. Übers Jahr hinweg wird der Vereinsgeburtstag mit einer ganzen Reihe an besonderen Veranstaltungen gefeiert, unter anderem:

  • am 1. Juni, ab ca. 11.30 Uhr, mit einem Tag der offenen Tür im Blaukreuz-Haus an der Eiserntalstraße 86 (Grillwurst, Kaffee, Kuchen, Gespräche, Sport und Spiel ...)
  • am 28. Juni, mit einem Kinderfest am Eiserfelder Edeka-Markt
  • am 30./31. August mit dem Jahresfest im Blaukreuz-Haus und der Trinitatiskirche
  • am 12. September, 16 Uhr, mit einem Kinderkonzert mit Mike Müllerbauer in der Trinitatiskirche

Aktuelle Infos und Ansprechpersonen finden sich auf der Homepage des Vereins: https://www.blaues-kreuz.de/de/westfalen/siegen/ortsverein-eiserfeld.

Blaues Kreuz
Seit 125 Jahren bietet das Blaue Kreuz Eiserfeld Menschen mit einer Suchterkrankung und Mitbetroffenen Hilfe an. Foto: BK

 


 

Wunderbares Wunderland

Über 100 Kinder machten mit beim Kindertreff 2025 der Evangelischen Allianz Eiserfeld

Kindertreff 2025

Eiserfeld. Teilen. Sehen und Gesehenwerden. Vertrauen. Mut fassen. Zusammen stark sein und stark werden. Das konnten Kinder aus Eiserfeld und Umgebung auch in diesem Jahr wieder beim Kindertreff der Evangelischen Allianz. In der zweiten Osterferienwoche ging es an vier Nachmittagen im ev. Gemeindehaus Eiserfeld ins „Wunderland“ – mit wunderbaren Geschichten von Jesus und seinen Freunden, mit wunderschönen Songs und tollen Entdeckungen in der „Kinderstadt“.

Kindertreff 2025

110 Kinder im Alter von 5 Jahren bis zum 5. Schuljahr waren dieses Mal angemeldet; den größten Zuspruch gab es bei den Kindergarten-Kindern und den Mädchen und Jungen aus dem zweiten und dritten Schuljahr. Eine Herausforderung, die das große Mitarbeitenden-Team unter Leitung von Eva-Lisa Friedrich, Jugendreferentin im Evangelischen Kirchenkreis Siegen-Wittgenstein, engagiert gemeistert hat.

Kindertreff 2025

Das Kindertreff-Konzept verbindet gemeinsame Aktionen im Plenum mit einer inhaltlichen Vertiefung in altersgerechten Kleingruppen und genügend Freiraum, sich je nach Interesse auf sportliche oder kreative Angebote einzulassen. In der „Kinderstadt“ gab es ein Kino und eine Zeitungsredaktion, eine Handwerker-Werkstatt und ein Café, einen Shop und eine Jobbörse, eine Kinderuni und eine Experimente-Show, einen Beauty-Salon und viel Raum zum Einfach-so-Toben. Die „Kinderstadt“ hatte ihre eigene Währung. Die sogenannten „Tubs“ konnten die Kinder verdienen, aber auch ausgeben.

Kindertreff 2025

Mit Euros und Cents unterstützte der Kindertreff in diesem Jahr das „Jeremie Project Congo“, ein christliches Hilfsprojekt, das in der Demokratischen Republik Kongo benachteiligten Menschen Chancen bietet: mit Bildungsangeboten, einer Arztpraxis und Möglichkeiten der Selbstversorgung. Rund 530 Euro kamen beim Kindertreff für das Projekt zusammen; bei einem Lobpreisgottesdienst in der ev. Kirche Niederschelden konnte dieser Betrag tatsächlich noch weiter aufgestockt werden.

Claudia Irle-Utsch

 


 

 


 

2. Platz bei "Schatz im Acker"

Juchhu! Wir, als Emmaus-Gemeinde, haben den 2. Platz mit dem Emmaus-Weg belegt. Auf diesem Weg möchten wir uns bei allen großen und kleinen Helferlein bei der Planung, Ausgestaltung, Erstellung und…, und…, und vor allen Dingen aber bei Petra und Stephan Moos für die zündende Idee bedanken!

Beim ersten Einweihungstermin in Eisern kamen Fahrradgruppen sowie Wanderer von Oberschelden, Gosenbach, Niederschelden über Eiserfeld und Rinsdorf zur Kirche nach Eisern, um gemeinsam einen Emmaus-Gottesdienst zu feiern. Für das leibliche Wohl wurde danach ausreichend und lecker gesorgt. Auch hier ein großes Dankeschön an alle Beteiligten!

Fazit: Wir sind auf einem guten gemeinsamen Weg und wachsen zusammen!!!

Urkunde

 


 

Haus der Kirche mit neuer Adresse

Superintendentur und Kreiskirchenamt sind jetzt an der Weidenauer Straße 118

Weidenau. Das Haus der Kirche des Evangelischen Kirchenkreises Siegen-Wittgenstein hat jetzt eine neue Adresse. Ende März begann der Umzug aus der Burgstraße in der Siegener Oberstadt, der innerhalb weniger Tage erfolgte und nun weitestgehend abgeschlossen ist. Die Superintendentur, das Kreiskirchenamt mit seinen drei Geschäftsbereichen, das Öffentlichkeitsreferat, das Jugendreferat sowie die Räume der Fundraisingstelle und der Mitarbeitendenvertretung befinden sich nun an der Weidenauer Straße 118 in 57076 Siegen-Weidenau. Bevor die rund 60 Mitarbeitenden ihre neuen Büros beziehen konnten, erfolgte ein funktionsgerechter Umbau des Hauses. Dabei wurde unter anderem auch die Technik zur Kommunikation erneuert und auf einen modernen Stand gebracht. Der Umzug in ein flächenmäßig deutlich kleineres Mietgebäude ist Teil des Transformationsprozesses, in dem sich der Kirchenkreis befindet. „Wir haben uns für die Zukunft aufgestellt“, sagt Verwaltungsleiter Oliver Berg.
Das barrierefreie Gebäude an der Weidenauer Straße ist mit Öffentlichen Verkehrsmitteln, zu Fuß und durch die nahegelegene Hüttentalstraße mit dem Pkw gut zu erreichen.

Sarah Panthel, Öffentlichkeitsreferentin

 


 

Gottesdienst Emmaus-Weg

Wie die Emmausjünger - Mit Jesus auf dem Weg!

Glaube setzt in Bewegung. Das war am 22. Juni zu erleben. Aus Oberschelden, aus Gosenbach, aus Niederschelden, aus Eiserfeld, aus Rinsdorf und aus Eisern haben sich an diesem Tag Menschen auf den Weg nach Eisern gemacht – auf den Emmaus-Weg – viele gemeinsam mit dem Rad oder zu Fuß.

Fahrradfahrer

Dieser Weg – der Emmaus-Weg - ist ein Zeichen für uns als Gemeinde. Wir sind – als Gemeinde – miteinander auf dem Weg. Miteinander und mit Gott.

Gemeinsam haben wir im Gottesdienst den gefeiert und gelobt, der unseren Weg mit uns geht. Unser Herr ist ein Gott, der mit uns auf dem Weg ist, der uns Mut macht für unseren Weg. Unser Herr ein Gott, der uns den Rücken stärkt, wenn es mal schwierig wird und mit dem wir immer wieder mutig aufbrechen können, Neues wagen können. Dazu haben wir haben wir uns im Gottesdienst miteinander ermutigen lassen. Musikalisch mitgestaltet wurde der Gottesdienst durch Bläser aus unserer Gemeinde und von der OK-Gottesdienst-Band aus Rinsdorf.

Gottesdienst

Anschließend sorgten dann viele fleißige Hände im Gemeindesaal und im Schatten vor der Kirche, dass nach der geistlichen Stärkung auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kam.

Bei strahlendem Sonnenschein gab es für Alt und Jung an verschiedenen Stationen noch Spiel und Spaß als Unterhaltung. Wem das zu warm war, konnte die Gelegenheit nutzen, im Schatten über den Tellerrand zu schauen und mit Gemeindegliedern aus anderen Bezirken ins Gespräch zu kommen, bevor es dann nachmittags wieder nach Hause ging – natürlich auf dem Emmaus-Weg.

 


 

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